Kendo verbindet

In diesem Jahr hat uns Fujiwara-Sensei im Rahmen einer Dienstreise für ein paar Trainingseinheiten besucht. Eine Begegnung, die für viele von uns noch immer wie gestern wirkt. Seit ein paar Wochen ist unsere Diana nun in Japan und vertieft den Kontakt:

Fujiwara-Sensei habe ich kennengelernt, als er in Deutschland bei uns ein paar Trainings gegeben hat. Damals habe ich ihn gefragt, ob ich bei ihm trainieren könnte, wenn ich in Japan bin. Dass es dann wirklich geklappt hat, hat mich natürlich sehr gefreut.

Beim ersten Training ist mir direkt aufgefallen, wie sauber das Kendo von allen war. Auch die anderen Kendoka waren von Anfang an sehr lieb und interessiert. Obwohl ich noch nicht so gut Japanisch sprechen kann, haben alle versucht, sich mit mir zu unterhalten und mir zu helfen. Dadurch habe ich mich direkt sehr willkommen gefühlt und auch gemerkt, wie gastfreundlich die Menschen hier sind.

Fujiwara-Sensei hat mich vor dem ersten みとりげいこ (Mitorigeiko) zum Essen eingeladen. Am nächsten Tag hat er mich dann dem Dojo vorgestellt, in dem ich jetzt trainieren darf. Darüber habe ich mich sehr gefreut und bin ihm dafür sehr dankbar.

In Deutschland trainiere ich meistens mit meinen Freunden in einer Jugendgruppe. Hier trainiere ich dagegen nur mit Erwachsenen. Die Übungen sind eigentlich ähnlich wie in Deutschland, aber hier wird vor allem Jigeiko gemacht.

Was mich besonders gefreut hat war, dass die Senseis mir gesagt haben, dass ich schönes Kendo habe. Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut – weil es etwas ist, woran ich selbst gerne weiterarbeiten möchte.

~ Diana