Hamburger Meisterschaft 2022

Wie hinter einem Nebelschleier, verbergen sich die blassen Erinnerungen an die letzte Hamburger Meisterschaft der Kendoka. Viel Einsatzbereitschaft wurde vom Kendo-Eilbeck und unseren Koan-Kendojo aufgebracht um diese Tradition nach vier langen Jahren wieder mit Leben zu füllen.

Das Turnier wurde in 5 Modi aufgeteilt. Zwei für die Jugendlichen und drei für die Erwachsenen.

Zuallererst kamen die jüngsten Rüstungsträger zum Zuge. Hier boten die bis zu 15 jährigen Kendoka ihre Fähigkeiten, welche sie in den wöchentlichen Trainings erworben habe, in Zweikämpfen dar.

Auf den Podest der besten fanden sich wieder

1. Platz Tomomi Nakashima (Koan Kendojo)

2. Platz Fynn Kinschewski (Yoshinjuku)

3. Platz Aischa Ihoual (Kokugikan)

Yui Morimoto ( Kokugikan)

Das zweite Format waren dann die Jugendlichen von 16-18 Jahren. Die Sieger zuvor durften dann in dieser Alterskasse aufrücken um sich auch dort zu beweisen. Agilität und schnelle Schlagwechsel sind in dieser Altersklasse immer ein Garant für sehenswerte Duelle. Am Ende standen natürlich auch hier vier Gewinner fest

1. Platz Tomomi Nakashima (Koan Kendojo)

2. Platz Mohammed el Guarnaroui (Seikunjuku)

3. Platz Fynn Kinschewski (Yoshinjuku)

Aischa Ihoual (Kokugikan)

Nach dem sich die Erwachsenen an den Kämpfen der Gegner von morgen erfreut hatten. Waren Sie nun auch an der Reihe ihre Fähigkeiten unter Beweis zustellen. Wie es die Höflichkeit gebührt, wurde den Frauen der Vortritt gelassen. Hier standen sich am Ende im Finale Kokoro Okazaki und Nora Specht gegenüber. Das ausgeglichene Leistungsniveau der beiden führte dazu das die Entscheidung im Ensho fallen musste. Schlussendlich konnte sich Nora Specht als Siegerin durchsetzen.

1.Platz Nora Specht (Koan Kendojo)

2. Platz Kokoro Okazaki (Koan Kendojo)

3.Platz Wiebke Röhrbein (Löwen Dojo)

Geraldine de Bruycker (Koan Kendojo)

Bei den Männer konnten wir uns, dank der Tatsache das es eine offene Meisterschaft war, über Gäste aus Dänemark und den Niederlanden freuen. Die interessanten Kämpfe fanden noch mehr Aufmerksamkeit da einige Kämpfer vom Kendo-Eilbek mit Techniken wie Nito Ryu oder Jodan aufwarten konnten. Eine erfrischende Abwechslung für alle Teilnehmer.

1. Platz Peter Klaerke (Horsen Kendo Club)

2. Platz Fabian Hess (Stuttgart)

3. Platz Kyo Garve (Kokukikan)

Jonathan de Croon (Washinkan)

Zu guter Letzt durften dann alle noch einmal ran. Indem Sie im Teamturnier nochmal richtig auftrumpfen konnten. Ausgefallene Teamnamen und hitzige Kämpfe ums weiterkommen standen auf der Tagesordnung.

1. Platz Eilbeck Mix
Luca Flemming , Kanjiro Kawai (TH-Eilbeck), Jonathan de Croon (Washinkan)

2. Platz Team Gutaussehenden
Kokoro Okazaki, Haruna Yamaguchi, Tobias Eckhardt (Koan-Kendojo)

3. Platz

Klonk!
Dominik Pitz (Heidelberg), Kyo Grave (Kokukikan), Fabian Hess (Stuttgart)

Eilbeck 1
Peter Sieveking, Jens Thomas, Christian Klose (TH-Eilbeck)

Trotz der langen Zeit ohne Turnieraustragung war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Mit einer Teilnehmerzahl von etwa 75 Kendoka wurde die letzte Hamburger Meisterschaft selbst noch weit übertroffen. Was letztlich nur auf Grund der hervorragenden Arbeit der vielen Helfer vor Ort und der sorgfältigen Vorbereitung der Leitungen vom Kendo-Eilbeck und Koan-Kendojo möglich war.

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und vielen Dank an alle Teilnehmer für Ihr Kommen.

Besuch von Kozaki-Sensei

 

Am 1.11. hatten wir den nächsten Gast für dieses Jahr bei uns im Keiko – Hiroshi Kozaki vom SV Fellbach. Gleichzeitig kam auch Eiji Ohashi vom Seikenjuku Oldenburg vorbei.
Im vollen Training sind besonders die Kinder und Jugendlichen auf ihre Kosten gekommen, bevor die Erwachsenen im Jigeiko mit den beiden üben durften.
Wir hatten alle sehr viel Spaß und freuen uns auf den nächsten Besuch!

Kendo bei der Polaris

In diesem Jahr fand zum ersten Mal die Polaris statt – eine Convention in Hamburg rund um Games, E-Sports, Table-Top, Pen-and-Paper, Anime, Manga und nicht zuletzt Japan an sich. Gemeinsam waren wir vom Koan-Ken-Dojo des SV Eidelstedt und der Kendoabteilung des TH Eilbeck der Einladung von Hirofumi Yamada (bekannt als einfachjapanisch) gefolgt, um unsere Leidenschaft zu präsentieren.

Wir konnten uns sehr über einen großen Andrang und viel Interesse an unserem Stand freuen. Den Überblick darüber, wie oft wir erklärt haben, was unser Shinai noch mit einem echten Katana gemeinsam hat oder wie man den mitgebrachten Dummy eigentlich korrekt schlägt, haben wir dadurch recht schnell verloren. Gerade die kurzen Einlagen mit lautem Kiai und ein paar Partnerübungen gegen die akustische Konkurrenz vom Dance Floor und die optische Konkurrenz von all den fantastischen Kostümen kamen bei den Messebesuchern besonders gut an. So waren auch die kurzen Kendoworkshops, bei denen jeder einfach Mal spontan für 30 Minuten mit dem Shinai üben konnte, besonders gefragt und gut gefüllt.

Die Polaris 2022 war für uns alle ein tolles Erlebnis und wir freuen uns schon bald auf neue Gesichter in unseren Dojos – bei der Polaris 2023 werden wir sicher auch wieder an den Start gehen.

 

Gruppe
Am Stand