Offene Hamburger Meisterschaft 2026

Zunächst herzliche Glückwünsche an alle Gewinner! Herausragende sportliche Leistungen auf hohem Niveau wurden während der Offenen Hamburger Kendo-Meisterschaft 2026 gezeigt. Die besondere Faszination des Kendos wurde unter Beweis gestellt, in dem Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen Teilen Deutschlands und internationale Gäste zusammen gekommen sind. Besonderer Dank gilt auch den Kampfrichtern und Organisatoren.

Am 10. Oktober fand die Offene Hamburger Kendomeisterschaft 2026 in Hamburg erfolgreich statt. Die Veranstaltung wurde von der Sektion Kendo des Hamburger Judo-Verbands organisiert und zog rund 80 Kendoka aus verschiedenen Regionen an. Die Wettkämpfe wurden am 10. Oktober ausgetragen, am folgenden Tag gab es Kyu- und Dan-Prüfungen.

Das Turnier umfasste mehrere Einzelwettbewerbe – die Damenklasse, die Ü50-Klasse, die Kyu-Klasse, die Dan-I-Klasse (1.–2. Dan) und die Dan-II-Klasse (3. Dan und höher) – sowie Mannschaftswettbewerbe. Die Teilnehmer konnten in mehreren Kategorien antreten. Im Mannschaftswettbewerb waren auch kurzfristig gebildete Teams ohne feste Vereinszugehörigkeit zugelassen.

Das sportliche Niveau war insgesamt sehr hoch. Die Organisatoren hatten ein erfahrenes Kampfrichterteam zusammengestellt, darunter Bundes- und Landeskampfrichter sowie freiwillige aus den Reihen der Dan-Träger. Die Teilnehmer kamen aus verschiedenen Regionen, und die Wettkämpfe überstreckten sich über mehrere spannende Runden. Die hohe sportliche Qualität der Hamburger Meisterschaft ist eng mit der hiesigen Kendotradition und der über Jahre gewachsenen Erfahrung verbunden.

Erfolgreich verlief das Turnier auch für die Mitglieder des Koan-Ken-Dojo:
Ü50 – Steffen Vater 3. Platz, Kenji Nakashima 2. Platz
Frauen – Haruna Yamaguchi 2. Platz, Nora Specht 1. Platz
Kyu – Taro Tanimura 3. Platz
Dan I – Kilian Sünkel und Michael Winter 3. Platz
Team – Nora Specht und Haruna Yamaguchi im Team Leerzeichen sowie Michael Winter und Akihiko Ito im Team Up North 3. Platz, Kilian Sünkel im Team Kilian lost in Köln 2. Platz

Neben den Wettkämpfen organisierte der Ausrichter auch ein gemeinsames Abendessen und Übernachtungsmöglichkeiten, die den Teilnehmern Gelegenheit zum Austausch abseits der Wettkampffläche boten. Auch die am 11. Oktober durchgeführten Kyu- und Dan-Prüfungen zogen zahlreiche Kendoka an.

Der Erfolg der Veranstaltung belegt einmal mehr die Lebendigkeit des Kendosports in Hamburg und Umgebung. Es bleibt zu hoffen, dass auch künftig viele Teilnehmer diese Plattform nutzen, um ihre Fähigkeiten zu messen und gemeinsam Fortschritte zu erzielen.

– Peter

Kendo verbindet

In diesem Jahr hat uns Fujiwara-Sensei im Rahmen einer Dienstreise für ein paar Trainingseinheiten besucht. Eine Begegnung, die für viele von uns noch immer wie gestern wirkt. Seit ein paar Wochen ist unsere Diana nun in Japan und vertieft den Kontakt:

Fujiwara-Sensei habe ich kennengelernt, als er in Deutschland bei uns ein paar Trainings gegeben hat. Damals habe ich ihn gefragt, ob ich bei ihm trainieren könnte, wenn ich in Japan bin. Dass es dann wirklich geklappt hat, hat mich natürlich sehr gefreut.

Beim ersten Training ist mir direkt aufgefallen, wie sauber das Kendo von allen war. Auch die anderen Kendoka waren von Anfang an sehr lieb und interessiert. Obwohl ich noch nicht so gut Japanisch sprechen kann, haben alle versucht, sich mit mir zu unterhalten und mir zu helfen. Dadurch habe ich mich direkt sehr willkommen gefühlt und auch gemerkt, wie gastfreundlich die Menschen hier sind.

Fujiwara-Sensei hat mich vor dem ersten みとりげいこ (Mitorigeiko) zum Essen eingeladen. Am nächsten Tag hat er mich dann dem Dojo vorgestellt, in dem ich jetzt trainieren darf. Darüber habe ich mich sehr gefreut und bin ihm dafür sehr dankbar.

In Deutschland trainiere ich meistens mit meinen Freunden in einer Jugendgruppe. Hier trainiere ich dagegen nur mit Erwachsenen. Die Übungen sind eigentlich ähnlich wie in Deutschland, aber hier wird vor allem Jigeiko gemacht.

Was mich besonders gefreut hat war, dass die Senseis mir gesagt haben, dass ich schönes Kendo habe. Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut – weil es etwas ist, woran ich selbst gerne weiterarbeiten möchte.

~ Diana

Kleine Kämpfer, großer Kampfgeist

Am 12. September haben wir für die Sektion Kendo im Hamburger Judo-Verband ein weiteres Mal die Jugendmeisterschaft und den Jugendlehrgang ausrichten dürfen. Wie zu erwarten gab es wieder spannende, laute und energetische Kämpfe über alle Altersklassen hinweg.

Von uns haben sich platziert:

Technik
Chazka Saputro 1.Platz, Lara Knuth 2. Platz und Bo Gifaldi 3. Platz

6-9 Jahre
Isa Polenzky 1. Platz und Sumi Harashina 2. Platz

10-12 Jahre
Nikita Volkov 2. Platz und Natalie Hamada mit Dominik Domaniecki 3. Platz

13-15 Jahre
Julian Zabrocki 1. Platz und Matti Desch 3. Platz

16+ Jahre
Kilian Sünkel 1. Platz

Team
KKZ mit Oskar Zabrocki 1. Platz
Happy Birthday mit Julian Zabrocki und Lasse Bensieck 2. Platz
Flopp-Flipp mit Isa Polenzky und Kilian Sünkel 3. Platz
Ai-Ki mit Sumi Harashina 3. Platz

Am Sonntag folgte dann noch ein kurzer Lehrgang unter der fachkundigen Leitung von Young-ki Park, 7. Dan Kyoshi aus Seoul, und Haruna Yamaguchi. Hier wurde den Kindern und Jugendlichen nochmal der eine oder andere Impuls von der Fußarbeit bis hin zu Techniken im Shiai mitgegeben.

~ Michi

August-Lehrgang im Alster Dojo

Am 22. und 23. August fand im Alster Dojo ein Lehrgang mit Roberto Kumpf und Shinta Kato statt.

Über 20 Teilnehmer:innen befassten sich mit dem Thema „Möglichkeiten gegen starkes Seme“. An zwei Tagen wurden Theorie und Praxis vermittelt.

Die Inhalte wurden an die Gradierung der Teilnehmer:innen angepasst.

Vermittelt wurden die Inhalte über Vorführungen, Eigenstudien und Trockenübungen mit dem Bokuto und schließlich im Rüstungstraining Anwendung in der Praxis.

Direkt konnten die erlernten Techniken dann im aktiven Offence and Defence Training angewandt und gleichzeitig die Vor- und Nachteile verschiedener Techniken ausprobiert werden.

Wir danken dem Trainerteam Roberto und Shinta herzlich für ihren Besuch im Hamburg und dem Alster Dojo für die Organisation des Lehrgangs.

– Florian