Offene schleswig-holsteinische Meisterschaften

Ende Mai brachen Diana, Lucas, Kristina und ich nach Kiel auf, um an der schleswig-holsteinischen Landesmeisterschaft teilzunehmen. Nach einer feierlichen Begrüßung begannen wir pünktlich mit den Pool-Kämpfen der Kyu-Kategorie. Lucas, der erst seinen zweiten Wettkampf bestritt, musste sich nach zwei spannenden Kämpfen im Pool geschlagen geben, während Diana und ich jeweils als zweite aus unseren Pools in die K.O.-Runde weiterzogen, dort allerdings leider alsbald besiegt wurden. Als Zuschauer durften wir den energischen Finalkampf in der Kyu-Kategorie bewundern, der im Encho von Leandro (Alster-Dojo Hamburg) für sich entschieden wurde.

Mit kurzer Pause ging es weiter in die Dan-Kategorie, in der die beiden Finalisten des Kyu-Turniers mitstreiten durften. Damit gelang es Leandro erneut, sich in das Finale vorzukämpfen, in welchem er erst nach ausgedehntem Encho seinem Gegner aus Berlin unterlag. Mit Beginn der Team-Kategorie galt es auch für das Koan-Kollektiv, ein weiteres Mal in die
Kampffläche zu treten. Lukas und ich bildeten mit Lübeck und Kiel die gemischten Teams “Team Schere” und “Tsukibido”, von denen sich das Erstere sogar den dritten Platz sichern durfte!

Übertroffen wurde dies noch von Diana, die unter anderem mit Leandro das Team “Fire Fighters” bildete und dieses nicht nur mit einem entscheidenden Punkt auf den 1. Platz führte, sondern damit auch den Titel des SH-Meisters verteidigen konnte. Mit Freude blicken wir auf ein schönes, erfolgreiches Wochenende zurück und danken dem Kendobund Schleswig-Holstein herzlichst für die Organisation!

~ Rasmus

DJM in Stuttgart

Auf dem Weg zu einem erfolgreichen Wochenende reiste die Hamburger Kendo-Jugend gemeinsam mit Senseis Mitte Mai nach Stuttgart.

Nach der ersten Hallenübernachtung begann auch schon der Samstag und
damit die Meisterschaft. Dank der vielen Kategorien und passend vielen
Teilnehmern erstreckte sich das Turnier über den ganzen Tag. Hamburg war nicht nur in jeder Kategorie (7 bis 9-Jährige, 10 bis 12-Jährige, 13 bis 15-Jährige, 16 bis 17-Jährige und Team), sondern auch in vier der fünf Finalkämpfe vertreten.

In der Kategorie der jüngsten wurde unser Niklas von allen Hamburgern
kräftig angefeuert und konnte schnell zeigen, dass er nicht nur schnell,
sondern auch schön schlagen kann. Verdient setzte er sich also bis ins Finale durch. Für die 10 bis 12-Jährigen ging es schon sehr stark los; Natalie hatte starke Kontrahenten im Pool, die sich gegen Natalie und später bis ins Viertelfinale vorkämpfen konnten. Joris schaffte es aus dem Pool in die K.O.-Runde und Julian startete direkt mit einer Herausforderung – seinen Gegner aus dem Pool sollte er später im Finale wieder sehen. Die 13 bis 15-jährigen Jungs aus Hamburg hatten wohl die härteste Kategorie. Für Anton war leider direkt im Pool Schluss, Emanuel konnte durch seinen Sieg noch in die erste K.O.-Runde einziehen, aber auch Leandro scheiterte bereits an seinem zweiten Gegner im Sechzehntelfinale. Bei den fast Erwachsenen kämpften Diana und Lasse mit viel Engagement, konnten sich aber leider auch nicht weit vorkämpfen. Dagegen lieferten Kilian und Tomomi erwartungsgemäß Höchstleistungen, trafen aber leider im Halbfinale bereits aufeinander, in dem sich Tomomi durchsetzen konnte.

Die Finale der Einzelkategorien wurden hintereinander ausgekämpft. Zuerst trat Niklas an, der von seinem recht kräftigen Gegner einen starken Schlag auf die Schulter einstecken musste und nicht zu Ende kämpfen konnte. Julian trat gegen seinen Gegner aus dem Pool erneut an. Keiner von beiden konnte in der Kampfzeit einen guten Treffer erzielen, Julian erhielt aber einen Hansoku, der ihm durch ein enthusiastisches Hiki-Men und ein Überschreiten der Kampfflächengrenze zum Verhängnis wurde. Tomomi schlug sich im Finale hervorragend und konnte mit schönen Schlägen überzeugen.

Weiter ging es für neun Kids in der Team-Kategorie. Aufgeteilt auf drei Mannschaften starteten alle mit dem gewonnenen Elan aus dem Einzel. Für Hamburg 2 mit Natalie, Emanuel und Tomomi sowie Hamburg 3 mit Joris, Anton und Lasse war aber schnell Schluss. Starke Gegner entschieden die Begegnungen schnell für sich. Hamburg 1 dagegen nahm so richtig Fahrt auf. Ein großer Stresstest wartete mit Berlin 1 im Viertelfinale. Hier hatte Julian erneut seinen altbekannten Poolgegner vor sich, entschied aber dieses Mal den Kampf zügig mit zwei Punkten für sich. Leandro konnte durch ein Unentschieden den Ausgleich in der Teamstatistik verhindern und Kilian machte kurzen Prozess. Nach einem kurzen Halbfinale stand Hamburg 1 dann gegen NRW 1 im Finale. Julian legte wieder vor – zwei Ippon und ein fantastischer Sieg, dem Leandro direkt folgen konnte. Kilian konnte die Sache dann ruhig angehen – hatten seine Kollegen den Sieg ja schon nach Hamburg geholt.

Folglich endete die Meisterschaft für den Hamburger Jugendkader mit
zwei Mal Gold in den Kategorien 16-17 (Tomomi Nakashima) und Team (Hamburg 1) sowie zwei Silbermedaillen in den Kategorien 7-9 (Niklas Hayato Hamada) und 10-12 (Julian Zabrocki).

Nach diesem sehr erfolgreichen Tag und der zweiten Hallenübernachtung gab es am Sonntag noch ein anstrengendes Abschiedstraining mit viel Fußarbeit in der langen Halle sowie Jigeiko mit den versammelten Erwachsenen und einer kurzen Einheit, in der die Motodachi untereinander
kämpften.

Für jeden war es eine tolle Erfahrung und die Kämpfe brachten viel Spaß und ordentlich Spannung mit sich. Wir trainieren weiter, um auch in Zukunft Erfolge zu erzielen!

~ Lasse und Michi

Offene Hamburger Meisterschaften 2025

Die Offenen Hamburger Meisterschaften wurden dieses Jahr vom TH Eilbeck und dem Alster Dojo ausgerichtet. Kämpferinnen und Kämpfer aus ganz Deutschland, Malta, Dänemark und Korea waren dabei. Es hatten sich so viele Teilnehmer gemeldet, dass der letzte Kampf erst spät am Abend beendet wurde.

Nach der Kontrolle der Shinai haben die Kyu-Träger den Wettkampftag eröffnet. Wie im ganzen  Turnierverlauf musste schon in dieser Kategorie jeder Sieg lang und hart erkämpft werden. Den ersten Platz hat Paul Heyde gegen Mandy Knöchel geholt. Lasse Bensieck und Katarina Praest teilten sich den 3. Platz.

Danach konnten die Frauen gegeneinander antreten. In dieser Kategorie waren die Hamburger eindeutig die Stärkeren. Nora Specht und Ruoyu Qu teilen sich den 3. Platz. Das anschließende Finale war hart umkämpft zwischen Trainerin und Schülerin. Haruna Yamaguchi holte sich zwar den ersten Punkt, aber Tomomi Nakashima glich schnell aus. Der Kampf ging in die Verlängerung und keine der Kämpferinnen wollte der anderen eine Chance lassen. Nach neun Minuten konnte Tomomi den Kampf für sich entscheiden und nach einem schnellen Schlagabtausch den entscheidenden Ippon schlagen.

Anschließend ging es nicht nur für für die Siegerinnen direkt weiter in die Dan-Einzelkämpfe mit insgesamt 17 Pools. Hier gab es viele spannende Begegnungen mit Teilnehmern aus Nationalteams. Besonders spektakulär waren die Viertelfinale von jeweils Kim und Cho, der sich auch im Finale gegen Luca Klein (2. Platz) den ersten Platz sicherte. Beide Kämpfe gingen ohne Punkte in die Verlängerung. Das Konzentrationsniveau  war hoch und es wurde keine Chance ausgelassen, trotzdem konnte Cho den entscheidenen Punkt erst nach elf Minuten Kampfzeit setzen. Maximilian Ernst und Syuma Kato teilten sich den dritten Platz.

Nach der Siegerehrung der Einzelkämpfer durch den japanischen Großkonsul traten am späten Nachmittag die Teams gegeneinander an. Nach drei Stunden Vor- und KO-Runden sicherten sich einige Hamburger mit den Teams „Ippon Omnibus“ (Florian Dobrunz, Paul Heyde, Killian Sünkel, Daniel Maurer, Nora Specht) und „Faibo Haato“ (Paul Krusche, Lasse Bensieck, Géraldine de Bruycker, Tomomi Nakashima, Kenji Nakashima) beide 3. Plätze.

Im Finale trafen die Mannschaften „Maximalzeichenzah“ und „Kim hat morgen B-day“ zum zweiten Mal aufeinander. Sowohl in den Pools als auch im Finale konnten sich Luca Klein, Fabian Hess, Maximilian Ernst, Dominic Pitz und Haruna Yamaguchi („Maximalzeichenzah“) gegen Kims Team (Alina Sallmon, Kei Sallmon, Yeongho Cho, Jongin Hong, Sungjong Kim) durchsetzen und dürfen sich für dieses Jahr den Wanderpokal ins Regal stellen.

~ Sophie

Anfängerkurs im April

Der letzte Anfängerkurs war ein voller Erfolg. Es war eine große Anfängergruppe, die sich mit viel Interesse und Energie auf das Training eingelassen hat. Alle haben super mitgemacht, von den ersten Aufwärmübungen bis hin zu den grundlegenden Schlagtechniken. Besonders schön war zu sehen, wie schnell sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeistern ließen. Auch für die Fortgeschrittenen, die kamen um die Anfänger zu unterstützen, war das Training gut und wir hatten alle viel Spaß beim gemeinsamen Lernen.

~ Diana